







Das Maibaumsetzen in Walterschlag prägte auch heuer wieder das Dorfleben. Bereits am Karsamstag wurde der Maibaum, gespendet von der Familie Markus Boden, aus dem Wald geholt und geschält. Nach einigen Wochen Trocknungszeit wurde er gehobelt und mit einem eigenen Wipfel versehen. Zu den Vorbereitungen zählen auch das Binden von zwei Kränzen und einer Girlande. Auch bei den Bildstöcken und rund um die Kapellentür wurde Maischmuck angebracht. Am Donnerstag, dem 30. April, begann das Fest schließlich mit dem Aufstellen eines kleinen Maibaums im Garten des Ortsvorstehers. Später folgte der große Maibaum am Dorfplatz, wobei zahlreiche Helferinnen und Helfer gekommen waren, um gemeinsam in Teamarbeit den Baum aufzustellen. Für das leibliche Wohl sorgten Kotelettsemmeln, später auch Aufstrichbrote. Rund um ein wärmendes Lagerfeuer wurde der Maibaum bis in die frühen Morgenstunden bewacht. Die Dorfgemeinschaft zeigte damit einmal mehr, wie lebendig und fest verankert der Maibrauch in Walterschlag ist.